Der AfD-Kreisverband Wesel führte heute (18.07.26) zwischen 10:00 und 14:00 Uhr auf dem Neutorplatz in Dinslaken einen Infostand durch. Auf diesem Event, das gemeinsam mit Kollegen der AfD Oberhausen veranstaltet wurde, stellte sich der Direktkandidat zur Landtagswahl im kommenden April für den Wahlkreis Oberhausen/Dinslaken, Ralf Nienaber den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dinslaken vor. Zunächst gab es viel positiven Zuspruch.
Die bis dahin gute Stimmung kippte jedoch gegen 13:00 Uhr, als sich eine Gruppe von ca. 8 Personen aus der Neustraße kommend dem Infostand näherte. In dieser nicht angemeldeten Gruppe befanden sich augenscheinlich Mitglieder der Partei „Die Linke" sowie zwei vermummte Personen. Aus einer Box wurden Anti-AfD-Lieder gespielt. Eine schwarz gekleidete, maskierte Person löste sich aus der Gruppe, ging zum AfD-Stand und drohte den anwesenden Rats- und Kreistagsmitgliedern mit Prügel, falls die AfD Dinslaken nicht verlasse. Die hinzugezogene Polizei nahm Personalien auf und nahm eine entsprechende Anzeige auf.
"Mit Protest und Anti-AfD-Musik haben wir kein Problem. Das gehört zum Alltag der AfD, dass jedoch Mitglieder politischer Parteien, besonders der Partei "Die Linke" gekleidet mit T-Shirts der Partei sich an Aktionen beteiligen, bei denen politische Mitbewerber bedroht werden, ist bedenklich, zumal sich gerade die Linke von Hass und Hetze distanziert. Aber offenbar wohl nur, wenn es ihnen politisch opportun erscheint.",
René Kolitz, Fraktionsvorsitzender der Dinslakener Ratsfraktion.
Der AfD-Kreisverband Wesel fordert die Partei „Die Linke" auf, sich von jeder Gewalt gegen politische Mitbewerber zu distanzieren und zu klären, warum maskierte, gewaltbereite Personen bei ihren Protesten mitlaufen und offenbar geduldet werden.
Demokratie sieht anders aus.